Skibergsteigen

Das Skibergsteigen, in der Schweiz eher als Skialpinismus bekannt, hat eine mehr als einhundertjährige Geschichte. In der Anfangsphase waren es vor allem Soldaten, Skialpinisten aus den Alpenländern, die diese Ausrüstung bei der Kontrolle der Grenzen und bei der Bewegung in den Bergen verwendeten. Schrittweise wurde diese Ausrüstung auch von Bergsteigern und Skifahrern übernommen. Die Ausrüstung entsprach natürlich ihrer Zeit – Holzskier für den Lauf, die Fahrt und für den Sprung, somit alles in einem. Dazu echte Robbenledergurte, die an die Skier mittels Riemchen befestigt wurden, und eine Bindung mit beweglicher Ferse - Kandahar.

 
Die Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge (NPR) erlaubte ab April 2010 auf Probezeit mehrere skialpinistische Trassen. Anhand der Ergebnisse des Monitorings und der Einhaltung der in der Maßnahme allgemeinen Charakters angeführten Bedingungen sowie der Besuchsordnung des NP Riesengebirge (KRNAP) werden weitere Entscheidungen der Verwaltung des NP Riesengebirge abgeleitet. 
 
Es ist darauf zu verweisen, dass Sie auf den meisten der im Weiteren angeführten Trassen auch sehr risikoreichen Partien begegnen können, sodass sich für Sie eine ansonsten gemütliche Tour bei schlechterem Wetter in einen Kampf um das nackte Leben verwandeln kann. In keinem Falle handelt es sich um gesicherte Trassen! Auch wenn es in den meisten Fällen um übliche Sommerwandertrassen geht, kann sich die Situation im Winter radikal ändern! Erforderlich sind Erfahrungen und Kenntnisse in der Bewegung im Gebirge und eine ausreichende Standardausrüstung! 
 
Informationen zur Lawinensituation, zur Wetterentwicklung und ggf. auch zu den Wetterbedingungen finden Sie auf der Website des Bergrettungsdienstes

 

 

Grundlegende skialpinistische Ausrüstung:
  • Skier mit einer Bindung, die das Gehen ermöglicht, ggf. Schneeschuhe oder Steigeisen
  • Stöcke
  • Steiggurte, für einige Touren Steigeisen
  • Für die Abfahrt empfehlen wir einen Helm
  • Rucksack und darin Getränk, Proviant und Reservebekleidung
  • Hilfsmittel zur Orientierung
  • Verbandzeug
  • Stirnleuchte
  • Biwak-Sack (vor allem zur Bergung eines verletzten Kameraden oder für das Überdauern schlechteren Wetters)

 

Notwendige Lawinenausrüstung: 
  • Lawinensuchgerät (LSV)
  • Lawinensonde
  • Schaufel

 

Rufnummern für den Notfall:
  • +420 602 448 338
  • +420 499 433  230
  • 155
  • 112


Was ist im Falle eines Lawinenunglücks zu tun?

Warum kann man nicht überall Ski laufen?