Ausflugsziele mit Auto

 

Vrchlabí (Hohenelbe - 400 m ü. M.) - 15 km
Auf den Kämmen des Riesengebirges, auf der Elbwiese, entspringt der große europäische Fluss Elbe. Die Stadt Vrchlabí (Hohenelbe) ist die erste größere Stadt, die an seinem Lauf liegt. Die Elbe fließt hier durch Vrchlabí noch als kleiner, plätschernder Gebirgsbach. In der Stadt finden Sie mehrere historische Denkmäler, Museen und Anregungen für Wander- oder Radausflüge in die Umgebung. Mehr Informationen zur Geschichte und zu weiteren Sehenswürdigkeiten erhalten Sie im regionalen Touristen-Infozentrum, das seinen Sitz auf dem Marktplatz der Stadt im Gebäude des Städtischen Rathauses hat.  

 

Sehenswürdigkeiten:
Schloss in Vrchlabí – Seinen Bau nahm Christoph Gendorf von Gendorf im Jahre 1546 in Angriff. Erbaut im Renaissancestil gehört es zu den ersten Bauwerken seiner Art in Böhmen. Der unbekannte Baumeister stützte sich auf das Schema eines italienischen Kastells (einer kleinen Festung bzw. Feste). Das Schloss wurde später durch einen anderen Baumeister fertiggestellt. Für die Besucher ist lediglich der freie Zutritt zur Eingangshalle möglich, wo Bilder der letzten, im Riesengebirge erlegten Bären zu sehen sind. Heute ist das Schloss der Sitz des Stadtamtes.
 
Schlosspark – Gegründet wurde er gemeinsam mit der Errichtung des Schlosses, ursprünglich ein Ziergarten, der in die freie Natur verlief. Der Gärtner Fuchs verwandelte den Garten in einen Naturpark, ließ den Wassergraben rund um das Schloss zuschütten und durch einen kleinen See ersetzten. Der Park befindet sich auf der Liste der immobilen Kulturdenkmäler und seit dem Jahre 1964 kümmert sich um ihn die Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge (NPR).
 
Augustinerkloster – gegründet im Jahre 1705 durch Maximilian von Morzin. Barockarchitektur mit Elementen des Klassizismus, fertiggestellt im Jahre 1725. Sieben Portalaltäre aus den Jahren 1725 – 1735, eine wertvolle Orgel aus dem Jahre 1895 (Firma Rieger aus Jägerndorf/Krnov), auf dem Hauptaltar ist das Bild des Hl. Augustin, dem das Kloster geweiht ist. Heute dient die Kirche als Konzertsaal und der bewohnte Teil des Klosters beherbergt die naturwissenschaftliche und historische Ausstellung des Riesengebirgsmuseums.
 
Kirche St. Laurentius – Die Kirche steht an der Stelle der einschiffigen gotischen Kirche, die abgerissen wurde, wobei ein neugotischer Bau errichtet wurde, der dem Hl. Laurentius geweiht ist. Der Turm auf der Westseite ist 60 m hoch, die dreischiffige Halle ist 30 m lang und 18 m breit. Die Dominante der Kirche sind die wunderschönen, bunt bemalten Fenster, historische Gegenstände, die aus der alten Kirche hierhergebracht wurden – Bilder, wobei der wertvollste Gegenstand das kupferne Taufbecken mit der Jahreszahl 1566 ist.
 
Museum „U čtyř domků“ (Zu den vier Häusern)
 - Die vier Giebelhäuser gehören zu den ältesten volkstümlichen Bauwerken im Riesengebirge und sind ein seltenes Relikt der ursprünglichen städtischen Bebauung. Ursprünglich standen hier fünf Holzhäuser, von denen vier rekonstruiert werden konnten, wobei im Rahmen ihrer Sanierung eine Kiefernholztafel mit der Jahreszahl 1623 gefunden wurde. Derzeit dienen sie als Museum der Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge (NPR).
 
Nr. 222 - Saisonausstellung
 
Nr. 223 – Info des NPR
 
Nr. 224 und 225 – heimatkundliche Ausstellung „Aus dem Schaffen des Riesengebirgsvolkes“, „Aus der Geschichte der Stadt Vrchlabí/Hohenelbe“ 

 

Pec pod Sněžkou (Petzer - 750 m ü. M.) - 45 km
Die Stadt Pec pod Sněžkou befindet sich im östlichen Teil des Riesengebirges, im Tal des Flusses Úpa (Aupa), des Grünen und des Wiesenbaches (Zelený potok, Luční potok), in der wunderschönen Natur zwischen den umliegenden Gipfeln des  Černá hora (Schwarzenberg - 1 299 m ü. M.), des Jelení vrch (Bönischberg - 1 024 m ü. M.), des Liščí hora (Fuchsberg - 1 363 m ü. M.), des Studniční hora (Brunnberg - 1 554 m ü. M.) und des höchsten Berges der Tschechischen Republik, der Schneekoppe (Sněžka - 1 602 m ü. M.). Die Bezeichnung der Stadt hängt mit der Errichtung der Öfen (Pec = Ofen) für das Schmelzen der Eisen-, Arsen- und Kupfererze zusammen, die im Riesengrund (Obří důl) vom 16. bis 19. Jahrhundert gefördert wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus der ursprünglichen Bergarbeitersiedlung ein von den Touristen vielbesuchtes Urlaubszentrum. Große Bedeutung für die Entwicklung der Stadt hatten die Errichtung der Seilbahn auf den Rosenberg (Růžová hora) und die Schneekoppe (Sněžka) in den Jahren 1948–50 und die anschließende Errichtung der Skilifte und Skiabfahrtspisten.

Sehenswürdigkeiten:

Seilbahn Pec p. Sněžkou (750 m ü. M.) – Růžová hora (Rosenberg - 1 390 m ü. M.) – Sněžka (Schneekoppe - 1602 m ü. M.) -  Der erste Abschnitt auf den Rosenberg (Růžová hora) wurde am 15. Januar 1949 in Betrieb genommen und auf die Schneekoppe (Sněžka) fuhren die ersten Touristen im selben Jahr am 10. November. Im Jahre 1999 feierte die Seilbahn ihr 50jähriges Betriebsjubiläum. Im ersten Abschnitt werden überdachte Sitze verwendet, im anderen Abschnitt müssen sich die Reisenden allerdings mit Sitzen ohne Dach begnügen.   
 
Lehrpfad rund um Pec (5 km) – Ortsmitte Pec p. Sněžkou - Malá Pláň – Chaloupky (Hütten) - Velká Pláň – Ortsmitte Pec p. Sněžkou. Unterwegs führen Sie hölzerne Wegweiser, mittels der Infotafeln erfahren Sie viel Interessantes zur Geschichte des Bergstädtchens. Kurze viersprachige Texte bringen Ihnen die Gründung der einstigen Bergmanns- und Holzfällersiedlung näher.
 
Lehrpfad durch das Tal des Zelený potok (Grüner Bach - 8 km) - Ortsmitte Pec p. Sněžkou - Velká Pláň – Chaloupky (Hütten) – Bach Zelený potok - Ortsmitte Pec p. Sněžkou. Unterwegs führen Sie hölzerne Wegweiser und Informationstafeln. Es erwartet Sie eine schöne Wanderung durch Wiesen, die im Sommer durch die Schönheit der Blumen erstrahlen, und durch den Wald, wo sie mehrmals den kristallklaren, dahinplätschernden Bach überschreiten.
 
Historische Grube Kovárna (5 km) – Die Grube Kovárna (Schmiede) im Riesengrund (Obří důl) können Sie nur in den Sommermonaten besuchen. Sie werden überrascht sein, welche großen Räume die Bergleute mit einfachen Werkzeugen bei der Förderung des Eisens, Arsens und Kupfers hinterließen. Professionelle Höhlenforscher säuberten den abgebauten Raum und schufen einen Zugangsstollen.
 
Nähere Informationen erhalten Sie im Touristen-Infozentrum Pec pod Sněžkou oder im Infozentrum Veselý výlet (Fröhlicher Ausflug), wo man ihnen erschöpfende Informationen zu weiteren interessanten Orten in Pec pod Sněžkou erteilt. 

Harrachov (Harrachsdorf - 600 m ü. M.) - 50 km  

Die Stadt Harrachov finden wir im westlichen Teil des Riesengebirges. Harrachov wurde im 17. Jahrhundert unweit vom Seifenbach, heute Ryzí potok, gegründet. Die ursprüngliche Bezeichnung der Gemeinde war Dörfl und zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde sie nach den Besitzern in Harrachsdorf/Harrachov umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden der Stadt die Siedlungen Nový svět, Rýžovistě und Mýtiny angeschlossen. Noch bevor Harrachov in das Unterbewusstsein als Urlaubs- und Sportzentrum des Riesengebirges gelangte, wurde es weit über seine Grenzen hinaus durch die Glasmacherkunst als Stadt mit der Tradition erstklassigen handgefertigten geblasenen, geschliffenen, jedoch auch gravierten und bemalten oder anders verzierten Glases berühmt. Harrachov ist ebenso mit dem Bergbau verbunden, die Siedlung Rýžovistě gehört zu den ältesten Riesengebirgssiedlungen, die in der Zeit vor den Hussiten entstanden, als man im Riesengebirge mit dem Erzbergbau begann.  

Sehenswürdigkeiten:

Glashütte, Glasmuseum und Minibrauerei – Bereits ab dem Jahre 1712 befasste sich die Glashütte lediglich mit der manuellen Herstellung edlen Trinkglases, dekorativen und geschliffenen Glases sowie mit der Fertigung von Kronleuchtern. Die traditionelle Art der Fertigung können Sie auch im Rahmen einer Exkursion durch die Glashütte sehen. Die Glashütte ist auf ihre 100 Jahre alte Glasschleiferei stolz, die durch Transmissionen und eine Wasserturbine angetrieben wird. Im Glasmuseum finden Sie einzigartige Glassammlungen.  
 
Kapelle St. Elisabeth - Sie ist durch ihre einmalige gläserne Glocke bekannt und der Öffentlichkeit zugänglich. Darüber hinaus rühmt sie sich auch mit einem Altar aus venezianischen Speiegeln und hat reichverzierte Bleiglasfenster.
 
Städtisches Ski-Museum – Das Museum zeigt, wie man früher in den Bergen lebte, welche Werkzeuge und Geräte man unter den rauen Gebirgsbedingungen verwendete. Es handelt sich um eine Präsentation der Erfolge der Harrachover Skisportler.
 
Bergbaumuseum – Das Bergbaumuseum und der Besichtigungsstollen wurden im März 2003 in der Höhe der ehemaligen Stollenetage eröffnet. Im Museum gibt es Beispiele der Mineralien der Fluoritvorkommen, Gerätschaften und Hilfsmittel, die bei der Erzförderung verwendet wurden, Karten und Fotografien, welche die Arbeit an der hiesigen Lagerstätte dokumentieren.
 
Forst- und Jagdausstellung Šindelka – Verwaltung des NPR – Die forst- und jagdwirtschaftliche Ausstellung hat ihren Sitz in einem Gebäude, in welchem bis zum Jahre 1934 Schindeln für Schindeldächer hergestellt wurden. Neben den historischen Geräten und Werkzeugen, mit denen die Schindeln bearbeitet wurden, sind im Museum unter anderem Schlitten ausgestellt, wie sie im westlichen Riesengebirge benutzt wurden.
 
Zahnradbahn – Zu den Sehenswürdigkeiten Harrachovs gehört zu Recht auch die Zahnradbahn zwischen Tanvald und Harrachov, die zum nationalen technischen Denkmal erklärt wurde. Diese Eisenbahn war in der Vergangenheit eine wichtige Verbindung zwischen der Tschechischen Republik und Polen, während des Zweiten Weltkrieges auch Teil einer wichtigen Strecke nach Berlin. Gegenwärtig wird diese Bahnstrecke aufgrund des gesamten Rückgangs des Bahnverkehrs überwiegend für touristische Zwecke und für die Personenbeförderung nach Harrachov genutzt.

 

Dvůr Králové nad Labem (Königinhof an der Elbe) - 50 km
Die Stadt Dvůr Králové nad Labem finden Sie im malerischen Tal der Elbe, umgeben von einer schönen Natur. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen bereits aus dem Jahre 1200. Vom 14. Jahrhundert bis zum Jahre 1918 gehörte das Städtchen zu den als Mitgift der böhmischen Königinnen weitergereichten Städten. Die reiche Geschichte der Stadt Dvůr Králové belegen die eigentlichen historischen, kulturellen und künstlerischen Denkmäler in der Stadt selbst und in der nahen Umgebung. Im Stadtinformationszentrum, das seinen Sitz direkt auf dem Marktplatz hat, erhalten Sie eine Karte der Stadt, um sich auf den Weg zu den städtischen Denkmälern machen zu können.

Sehenswürdigkeiten:

T.-G.-Masaryk-Platz – Der Platz selbst ist ein historisches Denkmal, gekrönt von der „Marien-Skulpturengruppe“ mit den historischen Häusern, von denen das Rathaus aus dem Jahre 1572 das älteste ist.
 
Kirche des Hl. Johannes des Täufers – Die Kirche ist im gotischen Stil errichtet, wobei der schlanke weiße, 64 m hohe Turm dominiert. Der Turm ist für die Öffentlichkeit zugänglich und von seinem Wandelgang aus bietet er einen wunderschönen Ausblick in die Umgebung. In der unteren Hälfte des Turms finden Sie die sog. Handschriftenkammer, wo Václav Hanka im Jahre 1817 die Königinhofer Handschrift fand.
 
Gehöft Kohoutův Dvůr – Das Barockareal wurde im Jahre 1738 errichtet. Der Bauernhof besteht aus zwei Gebäuden, in denen heut das Stadtmuseum seinen Sitz hat. Im Hauptgebäude des Museums befindet sich die Ausstellung zur Geschichte der Stadt. Im neusanierten Gebäude des Speichers finden Sie eine Ausstellung von Plastiken der Nationalgalerie und den Bildern „Kreuzwege“ des Malers J. Bergl.
 
Šindelář-Turm – Im Mittelalter war der Turm Bestandteil der Stadtbefestigung, wo es vier Türme gab. Bis heute blieb lediglich einer erhalten. Der Šindelář-Turm ist 20 m hoch und die Breite des Gemäuers beträgt 2 m. Leiter ist er für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
 
Zoo und Safari – Beleben Sie Ihre Erinnerungen aus der Kindheit, als Sie von abenteuerlichen Ausflügen zu wilden Tieren träumten und ihre Träume zumindest teilweise in Erfüllung gingen, wenn die Eltern Sie am Wochenende mit in den Zoo nahmen. Im Zoo Dvůr Králové erwartet Sie das geheimnisvolle Afrika, ohne dass Sie über neun Berge und neun Flüsse reisen müssten.

 

Festung Stachelberg - 47 km
Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) – Vrchlabí (Hohenelbe) – Richtung Trutnov (Trautenau)
Die Artilleriefestung Stachelberg befindet sich zwischen den Städten Trutnov (Trautenau) und Žacléř (Schatzlar) auf dem Gipfel des Geländerückens oberhalb des Dorfes Babí. Stachelberg war Bestandteil der Grenzbefestigung gegen Hitlerdeutschland. Baubeginn war im Oktober 1937 als größte tschechoslowakische Artilleriefeste und eine der größten Festungen ihrer Art in weltweitem Maßstab. Ihre Errichtung wurde durch das Münchener Abkommen und durch die Abtretung des Grenzgebietes an Deutschland im Oktober 1938 unterbrochen. Sie sollte 12 Objekte (Bunker) haben, verbunden durch ein ausgedehntes unterirdisches Labyrinth. In nicht ganz einem Jahr gelang es, die unterirdischen Räume herauszubrechen und an der Oberfläche einen Bunker zu betonieren. Die Besichtigung der Festung umfasst eine militärhistorische Ausstellung, die unterirdischen Festungsräume und das bewaffnete Objekt der leichten Befestigung. Auf der Stachelberger Feste wurde ein umfangreiches System der Feldbefestigung errichtet. Derzeit ist ein Teil dieses Systems instandgesetzt und der Öffentlichkeit zugänglich. Für die Öffentlichkeit wurde der Lehrpfad „Befestigtes Gebiet von Trutnov“ geschaffen, der Sie auf einer 7,5 km langen Wanderung durch das malerische Tal des Flüsschens Ličná führt. Den Lehrpfad begleiten Informationstafeln, die Ihnen stets etwas Interessantes mitzuteilen haben.

 

Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt (Skalní město Adršpach) - 68 km
Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) – Vrchlabí (Hohenelbe) – Trutnov (Trautenau) – Adršpach (Adersbach)
Die Adersbacher Felsen (Adršpašské skály) gehören zu den meistbesuchten Orten in der Tschechischen Republik. Die bemerkenswerte Schönheit der Felsenstadt lockt die Naturliebhaber seit Jahrhunderten an: Durch das ausgedehnte Labyrinth der Felstürme führt Sie ein Wanderrundgang. Sie haben die Möglichkeit, durch schmale Klammen zu wandern, wo sich der Schnee häufig bis in das späte Frühjahr hält, sie durchwandern tiefe Schluchten, besteigen Aussichtplätze, wo sich Ihnen der Blick auf die Felsenstadt buchstäblich aus der Vogelperspektive eröffnet. Vor allem die Kinder haben Freude an der Kahnfahrt über den See inmitten der Felsen. Die Adersbacher Felsen sind zu jeder Jahreszeit schön, weshalb sie auch in der Wintersaison durch ihren besonderen Zauber zugänglich sind. 

 

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:
Teplické skály (Weckelsdorfer Felsenstadt) Sie ist genauso schön und interessant wie die Adersbacher Felsenstadt. Beide Felsenstädte sind durch die Wolfsklamm (Vlčí soutěska) verbunden.
 
Broumovské stěny (Falkengebirge, auch Braunauer Wände) – Das nationale Naturschutzgebiet Broumovské stěny, verkündet im Jahre 1956, stellt in der landschaft einen markanten 10 bis 12 km langen Kammrücken zwischen den Städten Police nad Metují und Broumov dar. Die Braunauer Wände (Broumovské stěny) bestehen aus eigenständigen Felsenstädten und Felstürmen.

Karpacz (PL) - 
72 km 

Die Gemeinde Karpacz ist eine typische Berggemeinde, sie liegt im Riesengebirge im Tal des Flusses Lomnice und seiner Zuflüsse am Fuße der Schneekoppe (Sněžka). Die Stadt Karpacz befindet sich im nicht allzu breiten und steilen Tal der Lomnice in einer Höhe von 480 m bis 885 m ü. M.
Die ausgezeichneten Klima- und Geländebedingungen ermöglichen es. Dass die Stadt Karpacz ein Zentrum des Wintersports und im Sommer zahlreicher Wanderwege ist. Die Perle der Stadt ist die kleine Kirche Wang, ein Kleinod der hölzernen skandinavischen Architektur aus dem 12. Jahrhundert. Wir empfehlen den Besuch des Spielzeugmuseums, das sich einer Sammlung von mehr als 2000 Exponaten rühmen kann. Mit der Geschichte der Entwicklung des Sports und der Touristik im Riesengebirge machen Sie sich während des Besuches des Museums für Sport und Touristik bekannt. An heißen Sommertagen finden Sie am Wilden Wasserfall gleich neben der Station der Seilbahn auf den Kopa Abkühlung. Ein wunderbarer Ort der Erholung ist auch das nicht große Wasserreservoir an der Lomnice in Gestalt einer Talsperre. Die Zeit können Sie angenehm im Westernstädtchen „Unter dem Ziegenfelsen“ (Pod Kozí skálou) verbringen, das sich zwischen Karpacz und Ściegny befindet. Die Atmosphäre des Wilden Westens, die hier herrscht, wird Sie sicher in ihren Bann ziehen, und bei etwas Glück erblicken Sie auch einen wirklichen Sheriff, werden Zeugen eines „Banküberfalls“ oder eines „Angriffs der Indianer“. Sofern Sie eher ein Bekenner des Extremsports sind, besuchen Sie in der Stadt die längste Rodelbahn in Polen oder die alpine Bobbahn „Alpine-Coaster“.