Fahrradbusse

 

Die Riesengebirgs-Fahrradbusse verkehren jedes Jahr ab Anfang Juni und durchqueren während des ganzen Tages das Riesengebirge hin und zurück. Regelmäßig fahren sie in beide Richtungen (morgens nach sieben) ab und abends (nach halb fünf) kehrt die Hautlinienverbindung von Harrachov über Rokytnici, Benecko, Vrchlabí, Janské Lázně, Pec pod Sněžkou zu den Grenzbauden (Pomezní Boudy) zurück. An diese „Rückgrat“-Trasse knüpfen die Umsteigebusse von Vrchlabí nach Špindlerův Mlýn und weiter bis zur Spindlerbaude sowie von Jilemnice-Hrabačov nach Vítkovice und nach Horní Mísečky an. Der östliche Teil des Riesengebirges, Žacléř (Schatzlar), ist durch die Verbindung nach Trutnov angeschlossen. Von Trutnov (Trautenau) aus können die Radfahrer die für den Transport der Fahrräder angepasste Direktverbindung bis zu den Grenzbauden (Pomezní Boudy) nutzen. Die Riesengebirgs Fahrradbusse binden auch an das ähnliche Netz im Böhmischen Paradies (Český ráj) an. Es genügt, am Morgen in Jilemnice-Hrabačov umzusteigen und den Weg nach Železný Brod oder Turnov fortzusetzen.
 
Auf der Trasse Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) – Špindlerova bouda (Spindlerbaude) ist der Fahrpreis wie bei normalen Bussen. Im Jahre 2006 entstand darüber hinaus die Busverbindung von Trutnov zu den Grenzbauden (Pomezní Boudy) und von Vrchlabí zur Spindlerbaude. Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch Polens. Der Morgenbus von Vrchlabí fährt zum Grenzübergang zur Spindlerbaude. Von hier aus kann man sich auf dem Rad in das polnische Szklarska Poręba (Schreiberhau) und zurück in die Tschechische Republik nach Harrachov begeben, oder auf der anderen Seite über Karpacz zu den Grenzbauden (Pomezní Boudy). Von beiden Orten können abends für den Heimweg die Riesengebirgs-Fahrradbusse in Anspruch genommen werden.
 
Die Fahrpreise entsprechen dem üblichen Tarif des Verkehrsunternehmens.

 

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Planen cyclobus